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Sicherheitshinweise

Brasilien ist nicht so gefährlich, wie viele Medienberichte vermuten lassen. Es gilt aber einige simple Sicherheitsregeln zu beachtet. Bedenken Sie immer: Brasilien ist ein armes Land und sie gehören zu den Reichen! Wenn jemand sie auf der Terrasse eines Restaurants fragt, ob er den Rest Ihres Essens mitnehmen darf, kommen sie seiner Bitte nach, denn in Brasilien ist der Hunger groß. Sie sollten dabei beachten, dass solche Belästigungen stets von Not und Armut diktiert werden.

Die Medien in Deutschland neigen leider dazu, die Gewaltkriminalität in Berichten über Brasilien kräftig zu übertreiben. Natürlich gibt es in zunehmendem Maße Kriminalität und es häufen sich die Fälle grausamer Bluttaten. Von diesen sind zumeist die Schwächsten der Gesellschaft (Straßenkinder; Bewohner der Slums (Favelas); Drogenabhängige; Prostituierte) betroffen. Dahinter steckt nicht selten die Militärpolizei, deren Vergeltungsschläge oder reine Willkür bisher kein Ermittler beikommen konnte. Aber auch hier gilt, dass strukturelle Gewalt stets von den Mächtigen ausgeht, und dazu zählen in einem Land wie Brasilien auch ausländische Besucher. Man denke nur an die in Touristenorten verbreitete Kinderprostitution.

Gerade in einem Land, wo die Armut vor allem auf dem Lande so groß ist, zieht es die Menschen in die Städte, wo sie ohne Rückhalt in der Familie zum Spielball der Kräfte werden. Sind sie außerhalb der Großstädte, geht die Kriminalität gegen null. Auf dem Lande leben die Menschen im Familienverbund und werden normalerweise auch nicht mit Drogen oder ähnlichem konfrontiert.

Solange sie sich von Drogen, Glücksspiel und Prostitution fern halten, haben sie es in der Regel mit Kleinkriminellen zu tun, die planlos die Gelegenheit nutzen. Hier ein paar grundlegende Verhaltensregeln, die im Übrigen auf der ganzen Welt anwendbar sind:

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